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Faltflügeltor FFT Garant 1

  • für lichte Weiten von 3 bis 4,5 m

 

GARANT 1- Faltflügeltore sind die ideale Lösung für die Kraftfahrzeugkontrolle einzelner Fahrspuren im Zufahrtsbereich einer Liegenschaft, wenn viele Fahrzeuge in kurzer Zeit ein Areal befahren oder verlassen sollen. Durch den preiswerten und platzsparenden einflügeligen Faltmechanismus lassen sich die GARANT 1- Faltflügeltore genau an ihren Einsatzzweck anpassen. Das elektro-hydraulische Faltflügeltor wird durch eine energieeffiziente, manipulationssichere und wartungsarme GARANT-HS-Antriebseinheit in Bewegung versetzt, die erste Wahl für die repräsentative Sicherung von Außen- und Firmenarealen. Beliebte Varianten sind die Anordnung der Tore je Fahrspur (nebenstehend in Reihe) oder in Schleusenform (gegenüberstehend parallel angeordnet). Die Tore lassen sich mit allen gängigen Zutrittskontrollsystemen ansteuern und sind für Werks-, Kasernen-, Flughafen- und öffentliche Liegenschaftseinfahrten mit hoher Kraftfahrzeugfrequenz prädestiniert. Definierbare Öffnungsgeschwindigkeiten von 0,5 bis 1,0 Meter pro Sekunde erreichen den Komfort der Selektion einer bisher üblichen Schrankenanlage. Der zeitgemäße Mehrwert besteht in einem optimalen Schutz für Kfz- und Personenverkehr. Durch die gleichzeitig kompakte Bauweise können bestehende Werkseinfahrten ohne großen baulichen Aufwand nachgerüstet werden.

  • zuverlässige Sicherung von Außenbereichen und Freigeländen mit hoher Kfz- und Besucherfrequenz
  • kompakte Bauweise und geringer räumlicher Platzbedarf
  • gekapselte elektro-hydraulische Antriebsausführung
  • hydraulische Bremsung und Blockierung in den Endlagen
  • aufgeräumte Optik durch vandalismussichere Integration aller Antriebskomponenten
  • Antrieb-Notentriegelung nicht freiliegend, sondern manipulationssicher im Torpfosten integriert
  • kurze Öffnungs- und Schließzeiten
  • 100% Einschaltdauer, Industriestandard
  • zahlreiche Optionen, zum Beispiel Erweiterung als Schleuse möglich

Zur Kraftfahrzeug-Vereinzelung bei gleichzeitigem Schutz vor unberechtigtem Zutritt von Personen, besonders in Bereichen, die kontroll- und schutzbedürftig sind:

  • Behördenliegenschaften
  • Industrieanlagen und Kraftwerke
  • Militäreinrichtungen
  • Versorgungsanlagen
  • Flughäfen (Zufahrt Luftsicherheitsbereich)

FFT-Garant 1- HS 280: Faltflügeltor, Antriebstyp Garant, einflügelig, Zylinderhub 280 mm
FFT-Garant 1- HS 400: Faltflügeltor, Antriebstyp Garant, einflügelig, Zylinderhub 400 mm

 

Geometrische Kenndaten FFT-Garant 1- HS 280 FFT-Garant 1- HS 400
Öffnungsbreite 3.000 bis 4.000 mm 4.000 bis 4.500 mm
Torhöhe variabel 1.800 bis 3.000 mm 1.800 bis 3.000 mm
Bodenfreiheit 50 – 120 mm 50 – 120 mm
Grundfläche gefaltet max. 2.400 x 400 mm max. 2650 x 400 mm
Gesamthöhe Torhöhe zzgl. 300 mm UKG Torhöhe zzgl. 300 mm UKG
Teilung 1 Faltflügel 1 Faltflügel
Rahmen; Unterholm RR 80/60; RR 100/60 mm RR 100/60 mm
Antriebstorsäule RR 400/200 mm RR 400/200 mm
Anschlagsäule QR 150 mm QR 150 mm
Zylinderhub 280 mm 400 mm
Pumpentyp Vertikalpumpeneinheit P12 Vertikalpumpeneinheit P12
Antriebsmotor 3x230/400 V, 50 Hz, 0,37 kW 3x230/400 V, 50 Hz, 0,37 kW
Öffnungszeit ca. 8 Sek. (ohne Bremsung) ca. 12 Sek. (ohne Bremsung)

 

Das Falttor-Garant 1 wird als Montageeinheit gefertigt, bestehend aus den Falttorblättern, dem Antriebstorpfosten, dem Anschlagpfosten, den Antriebs-, Steuer-, Sicherheits- und Bedienkomponenten.

Die Falttorblätter sind verwindungssteif geschweißt und den statischen Erfordernissen entsprechend dimensioniert. Die Torfüllung ist zwischen Ober- und Unterholm eingeschweißt (Stababstand max. 120 mm). Die Torblätter sind paarweise mit mindestens zwei soliden Torbändern verbunden. Das antriebseitige Torblatt wird mit einer Aufnahme des gekapselten Hydraulikzylinders ausgestattet. In den Unterholm werden zwei induktive Näherungssensoren für die Endlageneinstellung integriert. Der äußere Seitenholm wird aus Rundrohr mit oberen und unteren Zapfen zur Aufnahme an den Torpfosten gefertigt. Die Zwangsführung des Faltmechanismus erfolgt über eine am Torpfosten angeschlagene, einstellbare Schubstange und einem kurvenförmigen Lenkstockhebel, der beide Torblätter miteinander verbindet.

Die Antriebstorsäule besteht aus einem Rechteckrohrprofil RR 400/200 mm, mit unterer und oberer einstellbarer Konsole, mit Fuß- und Halslager zur Aufnahme der Torflügel, verschweißten Kopfdeckel und massiver Fußplatte. Die Torsäule erhält an der Innenseite einen großzügigen Blendenausschnitt von ca. 330 x 1.600 mm, der mit einer durchgehenden Servicetür, aufgehängt an 3 Scharnieren, verriegelt mit 2 PZ-verschließbaren Hebelverschlüssen verschlossen wird. An der Türinnenseite befindet sich das Dokumentenfach für die Schaltpläne und das Torprüfbuch. Im Torsäuleninneren werden auf einem Sockel die Motor-/ Pumpeneinheit und im oberen Bereich auf einer gesonderten Montageplatte der Steuerkasten und die Anklemmleisten montiert. Die Torsäule erhält weitere Ausschnitte für die Aufnahme des Hubzylinders und diverser Bedienelemente.

Das kompakte Hydraulikaggregat „Garant 700/80 Vertikal“ besteht aus dem dreiphasigen Elektromotor, einer in beide Drehrichtungen wirkenden Zahnradpumpe P12 und einem 3,5 dm³ großen Hydraulikbehälter. Das Aggregat wird auf Silentblöcken vibrationsfrei gelagert. Die Fördermenge beträgt 2,6 Liter, der mittlere/maximale Betriebsdruck 2/4 MPa. Das Hydraulikmedium ist biologisch abbaubar (Hinweis: Jedes durchfahrende Kfz beinhaltet die 10-fache Menge an Ölen für den sicheren Betrieb).

Der Hydraulikzylinder Garant-280 bzw. 400 (die Zahl steht für den Kolbenhub) ist komplett verkleidet. Der vordere Kugelgelenkkopf, die hintere Gabelaufhängung und sämtliche edienleitungen sind nicht sichtbar, sondern manipulationssicher geschützt. Die schlanke Zylinderverkleidung beherbergt die Aufnahmen für die Schaltfahnen der Endlageneinstellung sowie eines Unfallschutzkontaktprofils. Die Schubkraft des Zylinders beträgt 7.000 N. Der Öffnungswinkel beträgt 95°.

Einfach zugängliche Komponenten:

Alle für den Betrieb erforderlichen Bauteile sind sicher in der Antriebstorsäule untergebracht, das vereinfacht Montage, Inbetriebnahme und Wartung erheblich.

Steuerung: Mikroprozessor-Steuergerät
Netzanschluss: dreiphasig 3x230/400 V, 50 Hz
Steuerspannung: 24 VDC
Leistungsaufnahme: ca. 575 W (ohne Zubehör)
Einschaltdauer: 100 %
Schutzklasse: IP 54

Die Steuerfunktionen sind:

  • Tor-Halt sowie Tor-Auf und Tor-Zu in Selbsthaltung zwischen den Endlagen
  • Fernbedienbarkeit, die über potenzialfreie Kontakte gewährleistet ist
  • serienmäßige Übergabe von Meldesignalen der Torzustände Tor-Auf, Tor-Zu, Sammelstörung
  • dass alle tortypischen Komponenten angeschlossen und in den unterschiedlichsten Logiken gesteuert werden können.

Verhalten bei Stromausfall / Havarie:

Die Toranlage ist in der jeweiligen Stellung hydraulisch blockiert. Die Entriegelung erfolgt durch das Aufdrehen eines Kugelhahns, der sich am Hydraulikaggregat sicher in der PZ-verschlossenen Antriebssäule befindet. Werden optional elektrische Bolzenstangenriegel eingebaut, werden diese ebenfalls mittels Profilzylinderschloss ver- bzw. entriegelt. Durch den optionalen Einbau eines zugelassenen Feuerwehrtresores besteht auch die Möglichkeit, das Tor von außen zu entriegeln. Dadurch kann die Forderung der Feuerwehr nach einem separaten Zugang entfallen.

Fundamentkonsole serienmäßig:

  • 300 mm OK Gelände mit großzügiger Kabeleinführung
  • paarweise Anordnung von Dübellöchern und Nivellierschrauben für eine optimale flucht- und lotgerechte Montage

TORWERK-Langzeit-Korrosionsschutz (4-Stufen-Verfahren)

Alle Anforderungen an Korrosionsschutzbelastungen nach DIN EN 12944-2 der Kategorie -C4, werden erfüllt.

Stufe 1 – Sandstrahlen in Sa3
Stufe 2 – Flammspritzverzinkung
Stufe 3 – Pulvergrundierung
Stufe 4 – Pulverdeckbeschichtung.

Erstklassige Oberflächenhaptik durch:

  • Luftdicht geschweißte Konstruktion
  • Keine Zinklöcher in der Oberfläche
  • Kein Hervortreten plangeschliffener Schweißnähte (Gehrungsecken) nach der Verzinkung

Umweltschonendes Verfahren:

  • Keine Verwendung von Lösungsmitteln
  • Wiedergewinnung des Oversprays

 

Weitere Informationen zum TORWERK-Langzeit-Korrosionsschutz

Farbgestaltung / Beschriftung:

Torpfosten und Torblätter können in unterschiedlichen Farbtönen nach RAL/DB gestaltet werden.

Signalgeber:

  • LED-Rundumleuchte (Serie)
  • LED-Ampel rot/ grün (optional)
  • Reflexite Konturmarkierungen aus mikroprismatischen Folien mit hohem Reflexionswert, Sichtbarkeit auch aus spitzem Winkel am Torunterholm innen und außen

Sicherheit:

  • Sicherheitseinrichtung TÜV geprüft, selbstüberwachend, entsprechend den europäischen Tornormen DIN EN 12978 + 12453 für kraftbetätigte Tore, bestehend aus Doppelkammerdruckleisten an den Haupt- u. Nebenschließkanten und der elektronischen Auswerteeinheit
  • 2 Lichtschranken, bestehend aus Sender und Empfänger in unterschiedlichen Höhen außen zwischen den Torpfosten als zusätzliche Sicherheitseinrichtung
  • optional eine Lichtschranke, bestehend aus Sender und Empfänger zur Absicherung des Aufschwenkbereichs, separat aufgeständert
  • Induktionsschleifendetektor 2 Kanal

Bedienelemente:

  • Schlüsseltaster Auf-Zu außen u. Schlüsseltaster Auf-Nothalt-Zu innen (Serie)
  • Funkfernsteuerung (optional)
  • Schlüsselschalter Ein-Aus (optional)
  • Zeitschaltuhr (optional)
  • Codekartenleser und andere Kommunikationssysteme auf Anfrage möglich

Gestaltung der Torflügel:

  • anstelle Stabfüllung wahlweise Füllung in Art eines Zaunes
  • geschlossene Blechfüllung oder Lochblechfüllung in pulverbeschichteter Ausführung

Jedes konfigurierte Faltdrehtor-Garant wird werkseitig je Torflügel komplett vormontiert und intern betriebsfertig verdrahtet und soweit als möglich angeschlossen geliefert. Die Errichter/Monteure müssen jeweils die Antriebssäule mit den montierten Torblättern auf das bauseits vorgefertigte Fundament abladen, flucht- und höhengerecht ausrichten, über die Stellschrauben nivellieren und mit den mitgelieferten Dübeln verankern. Ein eingewiesener Tortechniker muss vor Ort das Aggregat befüllen, ggf. Feineinstellungen am Flügelmechanismus vornehmen und die Endlagenabschaltung justieren. Ein Elektrofachmann stellt den Netzanschluss her und schließt die externen Bedienelemente sowie Lichtschranken und ggf. Induktionsschleifen an. Damit ist das Faltdrehtor-Garant betriebsbereit. Zeitraubendes Studieren von Montageanleitung, Sortieren von Baugruppen und Verbindungselementen werden auf ein notwendiges Minimum reduziert.

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